Informationen zum Corona-Virus

01.04.2020

Informationen der WHO und aus der Schweiz!

Auch in Zeiten von Corona müssen Gebärende die Möglichkeit haben, eine Begleitung ihrer Wahl mit in den Kreißsaal zu nehmen. Auch eine dem natürlichen Rhythmus entsprechende Entbindung muss weiterhin gewährleistet werden.

Dies sieht auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) so:

"All pregnant women, including those with confirmed or suspected COVID-19 infections, have the right to high quality care before, during and after childbirth. This includes antenatal, newborn, postnatal and mental health care.

A safe and positive childbirth experience includes:

  • Being treated with respect and dignity;
  • Having a companion of choice present during delivery;
  • Clear communication by maternity staff;
  • Appropriate pain relief strategies:
  • Mobility in labour where possible, and birth position of choice."

https://www.who.int/…/q-a-on-covid-19-pregnancy-childbirth-…

 

Wie bei unseren Kolleginnen in der Schweiz, werden auch hierzulande die meisten Hebammen nicht mit der notwendigen Schutzbekleidung ausgestattet.

https://www.srf.ch/news/schweiz/corona-vergessene-hebammen-hebammen-muessen-woechnerinnen-ohne-schutzmasken-betreuen?fbclid=IwAR3zBbDF0qKBx3m2g8mLhx-umWQIvDEmdrw-2fcrsLsG-qiCxYXPu7Ptlz8


26.03.2020

Berufsverband der Frauenärzte e.V., DGGG e.V. und SGGG e.V. informieren!

Der Berufsverband der Frauenärzte e.V. hat zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) Hinweise zu den Risiken des Coronavirus (SARS-CoV-2) für schwangere Frauen und Säuglinge zusammengefasst.

https://www.dggg.de/fileadmin/documents/Weitere_Nachrichten/20200303_FAQ_s_Corona_final.pdf


Aus gegebenem Anlass hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine FAQ-Rubrik zu Schwangerschaft, Geburt und Stillen im Zusammenhang mit Covid-19 erstellt.

Sie verweist explizit darauf, dass:

"Alle schwangeren Frauen, auch solche mit bestätigten oder vermuteten COVID-19-Infektionen, haben das Recht auf eine qualitativ hochwertige Versorgung vor, während und nach der Geburt. Dies schließt die pränatale, neugeborene, postnatale und psychische Gesundheitsversorgung ein.

Eine sichere und positive Geburtserfahrung beinhaltet:

  • mit Respekt und Würde behandelt zu werden;
  • die Anwesenheit einer Begleitung nach Wahl während der Geburt;
  • klare Kommunikation durch das betreuende Personal;
  • angemessene Strategien zur Schmerzlinderung:
  • Bewegungsfreiheit während der Wehen, wo immer möglich und die Wahl der gewünschten Gebärposition

https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-on-covid-19-pregnancy-childbirth-and-breastfeeding?fbclid=IwAR1gWj1pfNPiu-gcyf8oELPcNEfElGU5DmX5MtDaHRHOeTdAzmCCBoanEQk

 

Und auch die Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) hat Empfehlungen zum Thema Coronavirusinfektion COVID-19, Schwangerschaft und Geburt zusammengestellt.

https://www.sggg.ch/fileadmin/user_upload/Empfehlung_Coronavirusinfektion_COVID-19_24.03.2020.pdf

 

Für unsere Kolleginnen in Bayern hat das Kreisverwaltungsreferat Informationen zur Beantragung von Geburtsurkunden und die Anerkennung der Vaterschaft herausgegeben. Zudem weist es darauf hin, dass der Publikumsverkehr aufgrund der Corona-Pandemie stark eingeschränkt ist. Hebammen und Entbindungshelfer werden daher gebeten das anhängende Infoschreiben an die Eltern weiterzugeben und sie darüber in Kenntnis zu setzen, dass Geburtsurkunden ausschließlich im Standesamt und nicht in den Kliniken bestellt werden. Für weitere Informationen wird die Homepage des Standesamtes -Geburtenbüro ebenfalls angepasst.

Download Informationen vom Standesamt München https://www.dfh-hebammen.de/service/download/infoschreiben-standesamt-muenchen-corona-26-03-2020

Weitere Informationen finden Sie auch unter: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kreisverwaltungsreferat/Standesamt-und-Urkunden.html


19.03.2020
Hinweise und Informationen zum Schutz vor Ansteckung im Arbeitsalltag

Liebe Kolleginnen in der außerklinischen Geburtshilfe,

aus aktuellem Anlass wenden wir uns besonders an Sie und Euch!

Leider gibt es keine einheitlichen Regelungen für die gesamte Bundesrepublik Deutschland. Im Folgenden listen wir Ihnen auf, was wir bisher herausfinden konnten.

Wir brauchen dringend Ihre Hilfe und bitten Sie hiermit, weitere Informationen, die Ihnen aus Ihrer Region bekannt sind, schnellstmöglich an unsere Geschäftsstelle weiterzugeben, damit wir die Liste erweitern können.

Vielen Dank!

Diese Liste beansprucht ausdrücklich keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
Da die Forschung täglich neue Erkenntnisse gewinnt, wenden Sie sich bei konkreten Nachfragen und Einzelfallanalysen bitte unbedingt an Ihre zuständigen Dienstaufsichtsbehörde, um sich jederzeit rechtssicher innerhalb Ihrer Berufsordnung zu bewegen!

Nach Angaben des Gesundheitsamtes Garmisch-Partenkirchen gilt allgemein: „Bei Krankheitssymptomen sollte die Erkrankte zum Schutz der Hebamme einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Hausgeburten sollten nicht durchgeführt werden, wenn die Hebamme selbst Krankheitssymptome hat.“

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Kiel (Schleswig-Holstein) am 18.03.20 gilt für Hausgeburts- und Geburtshaushebammen folgende Regel:

Als Hebamme dürfen Sie eine nachweislich erkrankte Schwangere nur in Schutzkleidung, also mit Schutzanzug, Mund-Nasenschutz und sterilen Handschuhen außerklinisch entbinden. Sollten Sie diese Arbeitsmaterialien nicht zur Verfügung haben oder sich besorgen können, sind Sie gehalten, die Frau zur Entbindung an die Klinik zu verweisen, um sich und andere Kundinnen vor Infektion zu schützen.

Jede Kundin mit Symptomen ist darauf hinzuweisen, dass sie zum Schutz der Hebamme einen Mund-Nasenschutz tragen soll.

Zu allgemeinen Hygienemaßnahmen besuchen Sie auch die Homepage des Robert-Koch-Instituts www.rki.de

Hier gibt es auch eine Rubrik FAQ mit Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2.

Auch das BZgA bietet Informationen mit Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag.

Update zu Anfragen bzgl. Absagen von Fortbildungen, Kursen oder Betreuung und möglichen Ansprüchen auf Entschädigung in der Corona-Krise

Bitte informieren Sie sich in jedem Fall nach Herabsetzung, Stundung oder Auslassung der Einkommenssteuer bei Ihrem zuständigen Finanzamt.

Der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. weist darauf hin, dass Entschädigungen nur gezahlt werden, wenn eine behördlich angeordnete Quarantäne vorliegt und der Lebensunterhalt nicht durch die Arbeit im Home-Office gesichert werden kann.

https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

Auf Anfrage beim Hebammenverband kam folgende Information heraus „für Wegbleiben aus „Angst vor Ansteckung“ ohne offizielle Anordnung gilt: Eigene Verantwortung".

Solange es keine offizielle Weisung und Quarantäne-Pflicht gibt, gelten die AGB's bzw. Verträge zu Fortbildungen, Kursen und Behandlung wie vereinbart. D.h. wenn eine Frau sich aus Angst abmeldet, können Sie eine Privatrechnung stellen, wenn das so im Vertrag vereinbart ist. Meldet sie sich ab, weil sie unter Quarantäne steht, kann sie Schadensersatz fordern beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht

https://www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de/de/

Der gleiche Verband ist auch für Kolleginnen in NRW zuständig, die ihren Verdienstausfall aufgrund von Quarantäne geltend machen wollen. Voraussetzung für eine Anerkennung ist u. a. eine von der zuständigen Behörde angeordnete Quarantäne.

Anträge für Selbständige finden Sie im Netz unter

http://www.lwl.org/…/…/IFSG%20-%20Antrag%20Selbstaendige.pdf

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an folgende Telefonnummern

Herr Tölle 0251/591-8218

Frau Volks 0251/591-8411

Herr Konopka 0251/591-8136

oder

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht
Von-Vincke-Str. 23-25

48133 Münster

Unsere Kolleginnen in Bayern können ab sofort eine Soforthilfe beantragen.

Auf der Seite des Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie finden Sie Informationen hierzu.

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Hier der Link zum Antragsformular https://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwi/Themen/Wirtschaft/Dokumente_und_Cover/2020-03-17_Antrag_Soforthilfe_Corona.pdf

 

Nachdem am 19.03. von der Bundesregierung umfangreiche Hilfen für Unternehmer und Soloselbstständige beschlossen wurden, haben Sie nun die Möglichkeit, diese an Ihrem Wohnort zu beantragen

 

Also besuchen Sie unsere Homepage auch weiterhin regelmäßig!


17.03.2020

Wir zeigen Verantwortung! Wir verschieben!

Liebe Kolleginnen,

aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen müssen wir vorerst alle Veranstaltungen bis einschließlich Juli 2020 leider verschieben. Dies betrifft ganz aktuell die Mitgliederversammlung und den 3. Interdisziplinären Fortbildungstag am 27. und 28.03.2020.

Wir bitten Sie aufrichtig, die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen!
Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Verlauf der Corona-Krise (www.rki.de ) und erkundigen Sie sich bei Ihren zuständigen Ämtern.

Besuchen Sie unsere Homepage auch in Zukunft regelmäßig, weitere aktuelle Themen werden bald eingestellt.


Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.